MPU Bedingte Eignung

Konnten Sie mit dem medizinisch-psychologischen Gutachten die gegen Sie gerichteten Zweifel an Ihrer Fahreignung nicht gänzlich ausräumen, werden Sie von dem Gutachter als bedingt geeignet ein Kraftfahrzeug zu führen eingestuft. Dieser Entscheidung liegen oft medizinische Faktoren zugrunde, wie Herzerkrankungen, Schwerhörigkeit, Diabetes, Epilepsie oder auch ein fortgeschrittenes Alter. In diesen Fällen werden medizinische Kontrollen und Nachuntersuchungen in Intervallen angeordnet, in denen Werte überprüft und gegebenenfalls geeignete medizinisch-technische Geräte verordnet werden. Bei Alkohol- und Drogenmissbrauch können trotz Entwöhnungsbehandlung Zweifel geäußert werden, dass der Betroffene die Fahrsicherheit beeinträchtigenden Alkohol- und Drogenkonsum nicht vom Führen eines Fahrzeugs trennen kann. In der Regel muss daraufhin ein Jahr Abstinenz nachgewiesen werden. Die bedingte, oder auch eingeschränkte, Fahreignung kann also mit bestimmten, individuellen Auflagen versehen werden, die zur Kontrolle des Fahr- und Konsumverhaltens dienen.

Dies ist im Grunde positiv zu sehen, da sich bereits leistungsfähiges Fahrverhalten weiter stabilisiert und die Betroffenen dazu anhält, weiter aufmerksam mit der eigenen Verhaltens- und Bewusstseinsänderung umzugehen. Wir begleiten und unterstützen Sie mit unserer umfassenden MPU Beratung in Ihrer ganz persönlichen Situation. Profitieren Sie von unseren langjährigen Erfahrungen und nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Können Betroffene mit Ihren Argumenten den Gutachter nicht vollends davon überzeugen, dass sie keine Anhaltspunkte bieten werden, um an ihrer charakterlichen Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen zu zweifeln dürfen, werden gelegentlich sogenannte Kurse zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung als Voraussetzung für ein medizinisch-psychologisches Gutachten mit positiver Prognose empfohlen.

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