Der Ursprung der MPU reicht in die frühen fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück. In dieser Zeit kamen noch viele Soldaten des 2. Weltkriegs aus den Gefangenschaften der Siegemächte zurück. Viele von ihnen litten unter schweren Kriegsverletzungen, wie fehlende Gliedmaße, unter Störungen oder Ausfall von Organfunktionen und psychische Störungen. Gerade diese Personen, die mit den körperlichen oder geistigen Einschränkungen leben mussten, begehrten eine Fahrerlaubnis besonders. Um bei den Behörden zwischen geeigneten und ungeeigneten Bewerbern um eine Fahrerlaubnis differenzieren zu können, musste eine Regelung geschaffen werden. Zum Einen wurde vom Bundesministerium für Verkehr der Regelung „Krankheit und Kraftverkehr“ festgelegt, welche Defizite zur fehlenden Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen führen. Zum Anderen wurde die medizinisch-psychologische Begutachtung durch Ärzte und Psychologen eingeführt.

MPU die Geschichte der medizinisch-psychologischen Untersuchung

Google Beitrag

Share This