MPU und wer darf (offiziell) die Haare entnehmen?

Zur Testzwecken darf jeder die Haare schneiden und an das Labor versenden. Die Untersuchungsmethode und die angewandte Technik sind gleich wie bei einer offiziellen (anerkannten) Haaranalyse, so dass man sich auf dem Befund ruhig verlassen kann, wenn die Probe in einem qualifizierten Labor untersucht wurde. Die MPU-Stellen dürfen solche Befunde nicht anerkennen, weil unterschiedliche Qualitätskriterien nicht eingehalten werden. Die entnehmende Person muss eine entsprechende Qualifikation nachweisen können, dies ist z.B. ein Arzt mit entsprechender Zusatzqualifikation, der aber nicht der behandelnde Arzt sein darf. Wenn Sie Ihre Haare prüfen möchten können Sie uns gerne kontaktieren. Die offizielle (anerkannte) Haaranalyse dürfen laut der z.Z. gültigen Beurteilungskriterien zur Fahreignungsbegutachtung 3. Auflage folgende Stellen durchführen: Arzt einer Begutachtungsstelle für Fahreignung (BfF) Arzt eines Gesundheitsamtes Facharzt für Verkehrsmedizin mit einer Zusatzgenehmigung (Schulung) vom Labor Oder die forensisch akkreditierten Labore selbst Alle Ärzte müssen für die Haaranalytik geschult sein und eine entsprechende Qualifikation nachweisen können. Andere Stellen, wie Hausärzte oder Fachärzte, Beratungsstellen usw. sind hierfür nicht zugelassen. Daher erkundigen Sie sich bitte vorher, ob die oben genannten Voraussetzungen vorliegen, bevor Sie sich für eine Stelle entscheiden.

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