MPU Frankfurt – Spezialisten und Experten vor Ort in Frankfurt

MPU Frankfurt Beratung und Vorbereitung. Ganzheitliche Informationen und Kosten auf einen Blick ganz unverbindlich. Lernen wir uns in einem kostenlosen Beratungsgespräch kennen.

MPU Frankfurt und die damit verbundene Führerscheinberatung in Frankfurt.

Beratungsstelle für Kraftfahreignung GmbH
Niederlassung für MPU Frankfurt

Münchener Str. 12
60329 Frankfurt
+49 69 – 242 470 10
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MPU Frankfurt und die gesetzliche Grundlagen der medizinisch-psychologischen Untersuchung

Auf welcher Rechtsgrundlage dürfen die Fahrerlaubnisbehörden überhaupt MPU anordnen? Kann ich mich dagegen wehren?

Zunächst ist das Straßenverkehrsgesetz (StVG) die maßgebliche Rechtsgrundlage, dazu kommt die spezielle Rechtsnorm, die sich aus der Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (Fahrerlaubnis-Verordnung – FeV) und deren Anlagen 4, 5 und 6 zusammensetzt. In den §§ 11, 12, 13 und 14 FeV sind die Gründe der fehlenden Eignung unterteilt und geben vor, durch welche Art von Gutachten die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen nachzuweisen ist. Es ist zu unterscheiden, ob es um eine Erteilung einer Fahrerlaubnis oder um eine Entziehung der Fahrerlaubnis geht.

MPU Frankfurt Raum BFK

Mit § 2 Absatz 4 StVG hat der Gesetzgeber definiert, wer zum Führen eines Kraftfahrzeuges geeignet ist. „Geeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen ist, wer die notwendigen und körperlichen Anforderungen erfüllt und nicht erheblich oder nicht wiederholt gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen oder gegen Strafgesetze verstoßen hat.“ Das heißt im Umkehrschluss, ungeeignet sind diejenigen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen. Gegen Personen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, hegen die Fahrerlaubnisbehörden berechtigte Zweifel an der Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen (Eignungszweifel).

MPU Frankfurt – Hilfe sofort und vor Ort

Wir haben uns für den Standort Frankfurt entschieden um zentral und nah an alle die eine MPU Frankfurt durchführen müssen. Frankfurt zählt zu einer der größten deutschen Städten. Sie können uns direkt im Büro besuchen. Falls Sie einen Termin vorher absprechen möchten, rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns per Mail.

Frankfurt am Main ist mit gut 730.000 Einwohnern die größte Stadt Hessens und die fünftgrößte Stadt Deutschlands. Die kreisfreie Stadt ist Zentrum des Ballungsraums Frankfurt mit etwa 2,3 Millionen Einwohnern. In der gesamten Metropolregion Rhein-Main leben etwa 5,5 Millionen Menschen.

Wir beraten Sie schnell und serös zur MPU. Eine vielzahl an Niederlassungen haben wir in der gesamten Bundesrepublik. Umfassend um unseren Kunden in allen Orten nah zu stehen und sofort zur Hilfe zu sein. Unnötige Wartezeiten haben wir nicht. Wir kümmern uns um jeden einzelnen persönlich und direkt. Unser Team von Experten empfängt Sie gern und behilflich.

Aus einer Reihe neuerer Studien gehen folgende (vorläufige) Grenzwerte hervor – MPU Frankfurt

Eine Ethylglucuronidkonzentration von >30 pg/mg Haar in einem 0 3 cm proximalen Kopfhaarsegment deutet auf einen chronischen exzessiven Alkoholrnissbrauch ( > 6 0 g Ethanol/Tag) hin (Konsensusempfehlung auf dem Kongress der SOHT in Rom 2009). Bei einer Konzentration zwischen 7 und 30 pg/mg Haar kann ein moderater Alkoholkonsum (bis 60 g EthanoljTag) angenommen werden. Ein chronischer Alkoholabusus kann jedoch nicht sicher ausgeschlossen werden. Eine Konzentration <7 pg/mg kann im Sinne einer Alkoholabstinenz bzw. eines sehr geringen Alkoholkonsums « 1 g Ethanol/Tag) gewertet werden.

MPU Frankfurt – Für Ethylglucuronid gilt, dass prinzipiell die Untersuchung von einem nicht länger als 3 cmlangen Haarabschnitt zu empfehlen ist, insbesondere wenn eine Zuordnung entweder zu einem moderaten oder exzessiven Alkoholkonsumverhalten (>30 pg/mg Kopfhaar) angestrebt wird (Konsensusempfehlung auf dem Kongress der SOHT in Rom 2009). Hintergrund ist die Beobachtung, dass durch mehrmaliges Waschen der Haare die Konzentration von EtG abfällt.Nach unserem Kenntnisstand liegt zur Zeit nur eine Veröffentlichung (Tsanaclis et al 2008) zudiesem Thema vor.

Falls jedoch die Frage des l’Jachweises eines Alkoholkonsums im Vordergrund steht, und nicht eine Abschätzung des Ausmaßes des Alkoholabusus, kann entsprechend unserer Erfahrungauch die Untersuchung längerer Haarabschnitte sinnvoll sein. So kann beiRoutineuntersuchungen nachgewiesen werden, dass wenn längere Haarabschnitte segmentiert werden, erhöhte EtG­Konzentrationen (>7 pg/mg Haar) nicht nur in den ersten (proximalen) 3 cm­Abschnitten nachgewiesen werden können, sondern ebenfalls in distalen Abschnitten z. B. 6bis 9 und 9 bis 12 cm. Dass für diese distalen Segmente der Grenzwert von 30 pg/mg alsNachweis eines chronisch exzessiven Alkoholkonsums nicht angewandt werden kann, erscheint einleuchtend. Für den Beleg eines regelmäßigen Alkoholkonsums sind diese Befunde durchaus verwendbar. Hilfreich ist sicher auch die Segmentierung längerer Haarsträhnen mit Untersuchung kürzer Abschnitte.

MPU Frankfurt Office

Nachweis der Drogen- und Alkoholkonsumdauer

Das menschliche Kopfhaar wächst monatlich durchschnittlich 1 cm (0,8 1,2 cm; anagenePhase oder Wachstumsphase) und verbleibt nach abgeschlossener Wachstumsphase noch bis zu einigen Monaten in der Kopfhaut (telogene Phase). Drogen­ oder medikamentenhaltige Haarabschnitte erreichen in der Regel erst 9 14 Tage nach Einnahme die Oberfläche der Kopfhaut. Eine Untersuchung einer 3 4 cm langen Haarprobe kann Aufschluss über einen eventuellen Drogen­ oder Alkoholkonsum innerhalb der letzten 3 6 Monate geben. Einschränkend ist zu erwähnen, dass ein seltener Drogen­ oder Alkoholkonsum aufgrund der sehr geringen Substanzkonzentrationen im Haar nur in Ausnahmefällen nachgewiesen werden kann.

Achsel-, Scham-, Brust- und Barthaare

Sollten keine Kopfhaare zur Verfügung stehen, können auch Körperhaare, z. B. Scham­ oder Achselhaare untersucht werden. 40 60 % der Achsel­ und Schamhaare befinden sich in der Wachstumsphase, bei Kopfhaaren liegt dieser Anteil bei 85 90 %. Das langsamere Wachstum und die längere Telogenphase von Achsel­, Scham­, Brust­ oder Barthaaren erklärt die höheren Konzentrationen, die für 6­Monoacetylmorphin, Cocain, Benzodiazepinen und Ethylglucuronid in Achsel­ und Schamhaaren im Vergleich zu Kopfhaaren gefunden werden. Daraus ergibt sich, dass die für Kopfhaare gültigen Grenzwerte nicht für andere Körperhaare angewandt werden können. Eine Aussage über den erfassten Zeitraum ist nur bedingt möglich. Untersuchungen von Scham­ oder Achselhaaren sind jedoch durchaus dazu geeignet im Vorfeld der MPU eine angegebene längere Abstinenz zu überprüfen.

Die kombinierte Untersuchung einer Haarprobe auf Ethylglucuronid und Drogen

Die Untersuchung auf Ethylglucuronid im Haar kann mit dem Nachweis von Drogen (Opiaten, Cocain, Cannabis, Amphetaminen und ggf. Methadon, Benzodiazepinen) kombiniert werden.Dies ist sinnvoll, da die umfangreichen Arbeitsschritte zur Vorbereitung der Analyse (Waschen und Zermahlen sowie die Extraktion der Haare) für beide Methoden identisch sind und entsprechend nur einmal anfallen. So sind der analytische Aufwand und die Kosten bei einer kombinierten Analyse geringer als bei getrennten Untersuchungen.

Wiedererlangung des Führerscheins bzw. Zulassung zur Fahrprüfung

Wenn der Führerschein wegen des Führens eines Kraftfahrzeuges bzw. der Teilnahmeam öffentlichen Straßenverkehr unter Einfluss von Betäubungsmitteln polizeilich entzogen wurde, kann eine Haaranalyse auf Drogen einen chronischen Konsum von Betäubungsmitteln und/oder Alkohol ausschließen bzw. belegen. Bei der Wiedererlangung des Führerscheins stellt das Ergebnis der Haaranalyse ein wichtiges Beurteilungskriterium dar. Neuerdings werden Führerscheinkandidaten, welche bereits vor der Anmeldung zur Führerscheinprüfung durch den Konsum oder Besitz von Betäubungsmitteln polizeilich auffällig geworden sind, vor der Zulassung zur Fahrprüfung um die Durchführung einer Haaranalyse auf Drogen gebeten. Damit kann der regelmäßige Konsum von Drogen ausgeschlossen werden.

Gesetzlich ist der Arbeitgeber zur Fürsorge gegenüber seinen Mitarbeitern verpflichtet.Es obliegt seiner Verantwortung, Fehler seiner Mitarbeiter, die zur Eigen­ oder Fremdgefährdung führen können, möglichst zu verhindern. Die Haaranalyse auf Drogen und Ethylglucuronid kann bei NeueinsteIlungen oder auch im konkreten Verdachtsfall bei bestehendem Arbeitsverhältnis Aufschluss über einen eventuellen chronischen Drogenkonsum geben. Im akuten Verdachtsfall (z. B. bei Arbeitsunfällen oder bei deutlichen Auffälligkeiten)kann die Untersuchung einer Blut­ oder Urinprobe eine Aussage über eine unmittelbare bzw. kurzfristig zurückliegende Drogeneinnahme ermöglichen. Anzumerken ist, dass einDrogenkonsum zu einer Einschränkung oder zum Wegfall des Versicherungsschutzesführen kann.