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Beratungsstelle für Kraftfahreignung GmbH
Niederlassung in Kiel (BCB Business Service)

Hopfenstraße 1d
24114 Kiel

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MPU und was ich über Drogen wissen sollte

Droge ist nicht gleich Droge und es gibt einige Punkte, die jede/r Fahrerlaubnisbewerber/in und Fahrerlaubnisinhaber/in beachten sollte. Im fahrerlaubnisrechtlichen Sinne wird zwischen „weichen“ und „harten“ Drogen differenziert. Weiche Drogen sind Cannabisprodukte wie Marihuana. Diese Produkte führen, wenn überhaupt, zu psychischer Abhängigkeit. Wer gelegentlich weiche Drogen konsumiert, den Konsum und die Teilnahme am Straßenverkehr strikt trennt, hat seitens der Ordnungsorgane nichts zu befürchten.

Lediglich diejenigen, die beides nicht voneinander trennen, erweisen sich als charakterlich ungeeignet, ein Kraftfahrzeug zu führen. In der Regel führt das dazu, dass Betroffene mindestens ein halbes, in der Regel ein ganzes Jahr Drogenabstinenz nachweisen müssen um ein medizinisch- psychologisches Gutachten mit positiver Prognose erhalten zu können, welches die zuständige Fahrerlaubnisbehörde in derartigen Fällen fordert.

Grundsätzlich führt der Besitz dieser Produkte nicht zwangsläufig zu Zweifeln an der charakterlichen Eignung, welche eine medizinisch- psychologische Untersuchung zur Folge hat. Der Besitz kann aber dazu führen, wenn zuvor der Konsum im Zusammenhang mit dem Führen eines Fahrzeuges aktenkundig geworden ist. Zu den harten Drogen zählen Kokain, Heroin, Amphetamine, Metamphetamine, synthetische Drogen wie Speed und vieles mehr. Harte Drogen führen oft zu psychischer und physischer Abhängigkeit. Sie sind für Konsumenten erheblich gefährlicher und führen nicht selten zum Tode.